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Die fröhlich bunte Weindegustation

Warum Blindverkostung?

Augen zu und durch…

Eine Blindverkostung von Weinen macht Spass, aber macht es auch Sinn?  Es soll sogar Winzer geben, die bei Blindverkostungen ihren eigenen Wein nicht erkannt haben :-)
Blindverkostungen von Weinen haben das Ziel, Weine unabhängig von Herkunft und Preis zu bewerten, ganz allein nach den Kriterien „schmeckt mir“ oder „schmeckt mir nicht“. Denn keiner wird behaupten, unbeeinflusst zu sein, wenn er das Weinlabel „Mouton Rothschild“ vor sich sieht (Oder würden Sie sich trauen zu sagen: ein ganz fürchterliches Bukett?)

Viel Spass in der Welt der Weine!

Bewertungsbögen und ein Weinspiel für Ihre Weinverkostung

Bei der Blinddegustation gibt es verschiedene Ansätze. Nach moderneren Ansätzen bewertet man den Wein nicht mehr nach einem vordefinierten Punktesystem, sondern thematisiert die verschiedenen Aromen. Danach kann jeder für sich herausfinden, welche Aromen er mag oder welche eher unangenehm empfunden werden. Hier finden Sie Degustationshilfen nach beiden Methoden (Punktesystem und Aromenbogen). Probieren Sie es aus...

Traditioneller Beurteilungsbogen

von 2sic

Das Weinspiel

Eine Idee von 2sic

Profi Aromabogen Pinot Noir

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Wein-Verkostung

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Info Wein-Verkostung

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Tipps zur Weinverkostung

Das sollten Sie vor der Degustation tun

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Das sollten Sie vor der Degustation tun

  1. Drucken Sie sich die Wein-Bewertungsbögen von dieser Website aus: pro Teilnehmer 3 Stck, wenn Sie drei Weine verkosten möchten.
  2. Wenn Sie mehrere Weine verkosten überlegen Sie sich welche Weine Sie in welcher Reihenfolge degustieren möchten.
    Schwere Weine mit großem Bukett sollten am Ende verkostet werden, Weissweine vor Rotweinen. 
  3. Ziehen Sie die Weinsocken über die ausgewählten Flaschen. Wenn Sie auch degustieren wollen, sollten Sie das so früh machen, dass Sie bereits wieder vergessen haben, unter welcher Socke welcher Wein steckt J
  4. Öffnen Sie die zu verkostenden Weine ca. 1-2 Stunden vorher. 
  5. Bringen Sie Rotweine auf Zimmertemperatur, Weissweine sollten Sie bei ca. 11-13 Grad servieren.
  6. Kontrollieren Sie, ob der Wein korkt oder andere Fehler aufweist, indem Sie ihn nach dem öffnen probieren und am Korken riechen. Das Probieren nach dem Öffnen ist auch interessant um zu sehen, wie sich der Wein verändert, wenn er einige Zeit offen steht oder dekantiert wird.
  7. Suchen Sie das richtige Glas aus. Ein dünnes Glas ohne Abrundung am Glasrand lässt den Wein weniger sauer schmecken. Gläser, deren Öffnung nach oben hin schmäler wird, bündeln den Geruch. Ein bauchiges Glas lässt Luft an den Wein und macht das Bukett fassbarer.
  8. Unmittelbar vor der Verkostung sollten Sie nicht Rauchen oder Kaffeetrinken. 
  9. Stellen Sie Wasser zur Neutralisation bereit.

...und das während der Verkostung

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...und das während der Verkostung

  1. Wenn Sie mit der Verkostung beginnen, spülen Sie das Glas mit ein wenig von dem zu verkostenden Wein aus, so dass der Wein die Glasränder benetzt. Dies erhöht die Intensität des Buketts. 
  2. Schenken Sie ein wenig in die Glas ein und schwenken Sie es. 
  3. Achten Sie erst nur auf die Farbe des Weins, die Klarheit, die Dichte und auf die Konsistenz (Viskosität). Letztere können Sie gut ausmachen, wenn Sie darauf achten, wie sich der Wein an der Glaswand verhält. Beschreiben Sie, was Sie sehen, in Worten. 
  4. Schwenken Sie das Glas und riechen Sie tief ins Glas hinein. Lassen Sie den Eindruck mindesten 15 Sekunden wirken bevor Sie einen neuen Impuls geben. Beschreiben Sie, was Sie riechen und spüren, in Worten. 
  5. Nehmen Sie einen Schluck und lassen den Wein in Ihrem Mund. Bewegen Sie ihn im Mund und versuchen Sie mit Hilfe Ihrer Zunge zu ertasten, wie sich der Wein anfühlt. Ziehen Sie Luft zum Wein in den Mund. 
  6. Lassen Sie beim Schlucken die Aromen Ihren Mund und Ihre Nase durchströmen und spüren Sie nach. Beschreiben Sie, was Sie schmecken, riechen und fühlen, in Worten. 
  7. Achten Sie nach dem Schlucken auf den Abgang. Wie lange Sie den Wein in ihrem Mund schmecken oder spüren. Welche Aromen sich erst im Abgang entfalten, aus vorherigem Schmecken und Riechen erhalten sind oder wiederentdeckt werden können. Beschreiben Sie was Sie schmecken, spüren und riechen in Worten. 
  8. Achten Sie auf Ihr Mundgefühl. Manche Weine hinterlassen z.B. ein pelziges Gefühl auf der Zunge oder eine Bitterkeit im Rachen. Andere lassen ein Gefühl von Samtigkeit und Öligkeit zurück. 
  9. Füllen Sie den Bewertungsbogen nach jedem Probieren aus, solange die Erinnerung frisch ist.

Angeberwissen über Wein

10 Dinge, die Sie über Wein wissen sollten

  1. Ein echter Bordeaux besteht aus ca. 3 verschiedenen Weinen, die assembliert werden. Dadurch befinden sich so viele Aromen in dem Stoff, dass man mit seiner Geschmackseinschätzung nie völlig daneben liegen kann.
  2. Wenn Sie einen Wein beschreiben müssen, aber keine Ahnung haben, klingt immer gut: Cassis (schwarze Johannisbeere), Zimt, Vanille, Zigarrenkistenholz, Kaffeebohne und so ziemlich jede Geschmacksrichtung, die Sie auch von der Eisbude kennen (Vorsicht mit "Stracciatella").
  3. Sprechen Sie nie vom Geschmack, sondern vom Bukett oder von den Aromen.
  4. Es gibt primäre, sekundäre und tertiäre Aromen. Am schönsten sind die postfermentativen Aromen, also diejenigen, die durch die Lagerung entstehen. Obacht: Wenn Sie sich darauf beziehen, sollte nicht 2012 auf dem Etikett stehen.
  5. Grauburgunder und Ruländer sind dasselbe wie "Pinot Grigio"!
  6. Nie einen "halbtrockenen" Wein bestellen, das ist genauso peinlich wie "rosé".  Zum Essen trinkt man trockenen Wein, zum Dessert süßen, Punkt.
    Sollte Ihr Mitesser aus der Provence kommen ist allerdings Vorsicht mit Ressentiments gegenüber Rosé-Weinen angebracht.
  7. Welcher Jahrgang? Bestellen Sie im Restaurant immer einen möglichst alten Wein, wenn es um Rotwein geht (ausser Se müssen zahlen).
    Bestellen Sie einen 2-4 Jahre alten Wein wenn es sich um Weißwein handelt.
  8. Weissweine dekantiert man im Allgemeinen nicht, da sie weniger Feststoffe enthalten und die Oxidation durch zu viel Sauerstoff den Geschmack eher beeinträchtigt.
  9. Das Weinglas:
    1. Fassen Sie Weingläser immer am Stiel an. Nichts ist peinlicher, als Fettfinger am Kelch.
    2. Wein duftet, schmeckt und sieht nett aus, das Gehör stimulieren wir durch das Anstossen. So werden unsere Ohren mit einem glockenhellen "Ping" auf den Genuss eingestimmt.
      Proletenfalle: Packt man das Glas am Kelch, ertönt bei der Kollision der Gläser nur ein plumpes "Pock".
    3. Gläser mit kleinem Kelch sind für Weisswein, die mit grossem Kelch für Rotwein.
    4. Bleikristall ist übrigens pfui, ebenso gefärbtes oder aufwendig geschliffenes Glas, weil die Weinfarbe dann nicht mehr begutachtet werden kann.
    5. Falls man Ihnen ein typisch regionales Glas, z.B. einen Römer, reicht, loben sie den erfrischend folkloristischen Ansatz. Das zeigt, dass Sie wissen, dass so ein Glas Unfug ist, aber den Gastgeber nicht beleidigen wollen. Solche Gläser nimmt man nur, um sich schnell und unkompliziert die Lichter auszuschiessen.
    6. Eine Sektschale weisen wir pikiert zurück, nur im hohen Sektglas kann man die Perlage in ihrer vollen Schönheit bewundern. Man ist ja schliesslich Ästhet.
  10. Alles in allem sollte man den Wein einfach nur geniessen und diesen Text natürlich nicht allzu ernst nehmen :-)

2sock Degustations-Set bestellen

Das muss ich haben! 

Um mehrere Weine gleichzeitig zu verkosten oder um das originelle Degustations-Set an Freunde zu verschenken, können Sie das Set hier bestellen. 

Ein Set beinhaltet drei verschieden-farbige Socken und eine Anleitung.

1 Set für CHF 10.00

2 Sets für noch mehr Probier-Spass CHF 15.00 

 zzgl. MwSt. und 7.00 CHF Porto (PostPac Economy)

Bestellung des 2sock-Degustations-Sets
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